Herbstfreuden

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Newsletter mit Informationen des Bereichs StadtNatur.
Wir freuen uns, wenn Sie diesen Newsletter an Interessierte weiterleiten und/oder wenn Sie ihn in ihrem Hauseingang aufhängen. Danke!
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Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
Quittegelb – das ist die Steigerung von Gelb, steht für Licht und Wärme.
Die Birnenquitte im StadtAcker bringt selbst an trüben Tagen Sonne in den Garten.
Den köstlichen Duft konservieren wir im Gelee und im traditionellen Quittenbrot. Das Rezept dazu finden Sie in unserem Kochbüchlein „Herbstküche“.
Nach der „Frühlingsküche“ und der „Sommerküche“ versammelt das aktuelle Heft wieder einfach zuzubereitende vegetarische Rezepte, die die Lust am Selbstkochen und v.a. an der Verwendung regionaler und saisonaler Zutaten wecken. Deshalb haben wir es pünktlich zum Klimaherbst-Aktionstag letzten Samstag fertig gestellt.
Falls Sie die „Herbstküche“ gerne haben wollen: Sie ist erhältlich beim Herbstmarkt in der Kulturpassage am 16.10. (s.u.) oder an den Freitagen im StadtAcker zwischen 16 und 17 Uhr.

Die nächsten Veranstaltungen:

Herbstmarkt in der Kulturpassage

FRISCH GEERNTET...
… von Hubert Birkmeir, dem biologisch-dynamisch wirtschaftenden Bauern, der unser Quartier seit 2018 im Herbst und Winter mit dem breiten Bio-Sortiment aus seinem vielfältigen Hof beliefert:
Äpfel und Birnen von artenreichen Streuobstwiesen, darunter auch alte Sorten, die von Allergiker:innen vertragen werden, Apfelsaft, Kartoffeln, Zwiebeln und Herbstgemüse (Kürbis, Karotten, Rote Bete, Sellerie, Wirsing, Weiß- und Blaukraut)
FRISCH GEDRUCKT
… das Rezept-Heft „Herbstküche“, zusammengestellt vom Kochbuch-Team des StadtAckers,
Samstag, 16. Oktober 2021, 12-15 Uhr,
Kulturpassage, Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9



Bäume – Vergessene Naturschätze für Küche und Hausapotheke, Teil 2: Anwendung von Früchten und Samen

Ob von Birke, Buche, Ahorn, Linde oder Eiche – Blätter, Blüten und Früchte der Bäume waren schon immer wertvolle Lieferanten von Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen. Auch heute noch sind sie eine kulinarische Bereicherung oder helfen uns bei Krankheiten. Im Workshop erfahren wir Wissenswertes über Inhaltstoffe, Wirkung und Erntezeit sowie bewährte Anwendungen in Küche und Hausapotheke. Außerdem gibt es selbstgemachte Kostproben und Rezepte zum Mitnehmen.
Referentin: Alicia Bilang, Umweltpädagogin und Kräuterreferentin
Anmeldung bis 27.10. unter alicia.bilang@ackermannbogen-ev.de
Donnerstag, 28. Oktober 2021, 18-20 Uhr, GBS 14
Kosten: 5 € Materialgeld



Bodensprechstunde – Teil 3: Weil alles irgendwie zusammengehört

Klimaschutz, Artenschutz und Bodenschutz, und damit zusammenhängend gerechte und gesunde Ernährung sind keine isolierten Problemfelder.
Wir besprechen, welche Weichenstellungen seitens der Politik nötig sind, um den Umgang mit den Böden im globalen Maßstab zu ändern und formulieren unsere eigene Strategie, wie wir durch unseren Konsum und unsere Lebensstile dazu beitragen können, Bodendegradation zu vermeiden, eine gerechte und gesunde Ernährung für die Menschheit zu sichern und gleichzeitig das Klima zu schützen.
Referentin: Ruth Mahla, Geografin
Anmeldung unter stadtacker@ackermannbogen-ev.de
Mittwoch, 10. November 2021, 18-20.30 Uhr, GBS 14
Mitmachen kostet nichts, Spenden willkommen.



Mitglied werden beim Ackermannbogen e.V.

Sie finden den Ackermannbogen e.V. und die durch den Verein ermöglichten vielfältigen Angebote vor Ihrer Haustür gut? Sie wollen, dass es diese Angebote auch weiterhin gibt? Dann unterstützen Sie uns gerne durch Ihre Mitgliedschaft! Bei Beitritt im zweiten Halbjahr zahlen Sie natürlich auch nur den halben Jahresbeitrag. Hier geht’s zum Beitrittsformular.
Auch empfehlenswert:

Mach München besser

ab sofort gibt es eine Plattform, auf der man (mit oder ohne Bild) Beschädigungen oder besondere Verschmutzungen an die Stadt melden kann, damit diese gezielt und schnell handeln kann.
Mehr dazu…



Münchner Klimaherbst

noch bis 7. November 2021 findet der diesjährige Klimaherbst mit einer Vielzahl von Veranstaltungen statt. Motto: Schmeckts? Klima geht durch den Magen.
Hier ein paar Hinweise auf spannende Veranstaltungen:

München i(s)st fürs Klima. Was tut die Stadt?
Podiumsdiskussion mit den umweltpolitischen Sprecher:innen der Fraktionen im Münchner Rathaus
Donnerstag, 21. Oktober 2021, 19 Uhr
MVHS Einsteinstr. 28 (3G – MA) und Webex online
Infos und Anmeldung

Regionale Landwirtschaft und Bio-Wertschöpfungsketten
Referentin: Dorle Gothe
Montag, 18. Oktober 2021, 19 Uhr
Münchner Zukunftssalon (3G – MA) und Zoom online
Infos und Anmeldung

Unsere Lebensgrundlage Wasser - wie stellen wir sie sicher?
Referent: Gunnar Braun
Donnerstag, 26. Oktober 2021, 19 Uhr
Münchner Zukunftssalon (3G – MA) und Zoom online
Infos und Anmeldung

Auswirkungen unserer Ernährungsweise auf Klima und Umwelt
Referent: Christian Hierneis
Donnerstag, 28. Oktober 2021, 19 Uhr
Münchner Zukunftssalon (3G – MA) und Zoom online
Infos und Anmeldung


Im Portrait

Kürbisse

Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)

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Die große Überraschung gleich zu Anfang: Kürbisse sind botanisch gesehen Beerenfrüchte – manche dieser Riesenbeeren können 500 kg wiegen.
Alle Kürbisarten kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo sie schon vor über 10.000 Jahren domestiziert wurden. Der Gartenkürbis (Cucurbita pepo) wurde in Mexiko und im Süden der Vereinigten Staaten, der Moschus-Kürbis (Cucurbita moschata) in Mittelamerika und der Riesenkürbis (Cucurbita maxima) in Südamerika kultiviert. Ursprünglich konnten nur die Samen gegessen werden, da alle Wildformen bitter und ungenießbar waren. Aus den Kalebassen-Kürbissen wurden auch Gefäße und Trinkschalen angefertigt. Im 16 Jh. brachte Kolumbus neben der Kartoffel auch die weiter gezüchteten und verfeinerten Kürbisse als nahrhaftes Gemüse nach Europa. Trotz des hierzulande oft viel zu kalten Wetters konnten sie Fuß fassen. Heute gibt es ca. 800 Sorten.
Sommer- und Winterkürbis
In der Küche unterscheidet man zwischen Sommer- und Winterkürbis.
Zum Sommerkürbis zählen Zucchini, Zucchetta, Trombetta, Rondini und Patisson, sie werden in der Küche „unreif“ verwendet. Nur dann schmecken sie zart und fruchtig und die dünne Schale kann mitgegessen werden. Wegen dieser dünnen Schale sind die Sommerkürbisse nur begrenzt lagerfähig. Übrigens ist die Zucchini eine Unterart des Gartenkürbisses. Das italienische „zucca“ bedeutet Kürbis und „Zucchino“ ist die Verkleinerungsform – kleiner Kürbis.
Zu den Winterkürbissen zählen alle Sorten mit harten oder dicken Schalen, die erst geerntet werden, wenn sie voll ausgereift und lagerfähig sind. Man erkennt dies daran, dass der Stiel verholzt. Idealerweise bleiben sie bis zum ersten Frost draußen. Dann sind sie monatelang haltbar und entfalten ihr ganzes Aroma. Besonders beliebt sind die leuchtend orangen Hokkaido-Kürbisse, Butternut, Muskat und die riesigen gelben oder orangen Zentner.
Allen Arten gemeinsam ist, dass sie zu den frostempfindlichen und stark-zehrenden Gewächsen gehören. Nur mit einem guten Nährstoffangebot können sie ihre großen Fruchtkörper ausbilden. Idealerweise stehen sie auf oder in der Nähe des Komposts. Besonders gut gedeihen sie auf abgelagertem Mistkompost. Aber sie fühlen sich auch auf Gartenböden wohl, die reichlich mit Kompost versorgt und biologisch gedüngt werden.
(Text und Bild: Ruth Mahla, abgedruckt in „Herbstküche“ 10.2021)
Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9, 80797 München
Tel. 0176 / 90 20 5688

Kontakt PG StadtNatur:
Alicia Bilang, Hannelore Schnell, Konrad Bucher
stadtnatur@ackermannbogen-ev.de
Kontakt StadtAcker:
stadtacker@ackermannbogen-ev.de
Gefördert von der Landeshauptstadt München, Sozialreferat
Vorstand: Joachim Brezowsky, Henrike Cramer, Herbert Grill, Peter Hangen, Dietlind Klemm
Träger: Ackermannbogen e.V., Anschrift s.o.
Registernummer: VR 16821, Amtsgericht München,
Steuernummer: 143/210/01255
Spendenkonto: Ackermannbogen e.V.,
IBAN: DE09 7009 0500 0003 2849 80
BIC: GENODEF1S04 (Spardabank München)