Jahresrückblick in Bildern

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Newsletter mit Informationen des Bereichs StadtNatur.
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MJPG Abend 211210
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
wir StadtAcker-Aktive konnten uns heuer nicht in großer Runde zu einem Rückblick zusammensetzen, um das Gartenjahr im Gespräch zu reflektieren. Stattdessen gibt es jetzt einen Jahresrückblick in Bildern, wie eine kleine Ausstellung, aufgehängt an langen Leinen entlang des Hauptwegs im StadtAcker. Der Vorteil dabei: Die Bilder bleiben für die nächsten Wochen hängen und Sie als Besucher:innen können an unserem Rückblick alle teilhaben.
Sie zeigen einen Querschnitt aus dem Gartenalltag, zu dem z.B. Workshops und Führungen gehören, Events wie das GartenCafé oder der Klimaherbst-Aktionstag, aber auch Sortenportraits von Salaten, Ernteerfolge und die Vielfalt an Blüten und Farben. Natürlich sieht man auch die Menschen, die den Garten zum Entstehen bringen, die ihn nutzen und darin miteinander lernen – neugierige kleine Menschen und alte Häsinnen mit viel Erfahrung, auch hier bunte Diversität. In der Gesamtschau zeigt sich die Vielseitigkeit des Gemeinschaftsgartens, der etwas von einem lebendigen Organismus hat, in dem alles miteinander zusammenhängt und nichts für sich allein existiert. Der Garten ist ein Ganzes, in dem es aber sehr wohl auf jede/n Einzelne/n ankommt. Auch scheinbar Nebensächliches oder Unbeabsichtigtes hat Bedeutung und Auswirkung, andrerseits funktioniert nicht immer alles so, wie es geplant war. Leben eben – und je vielfältiger die Aktivitäten und Beziehungen sind, umso tragfähiger wird das Netzwerk.
Was man auch sehen kann: das Gartennetzwerk wirkt über den Gartenzaun hinaus, mit den Blühflächen z.B. oder mit der Naschhecke für die Nachbarschaft, mit dem Schulgarten-Projekt und den Gemüse-Verkaufsaktionen.

Was den Verein Ackermannbogen e.V. als Ganzes angeht, finden Sie hier eine kleine Auswahl von ganz persönlichen Glanzpunkten der Vorstände und Bereichsleitungen in diesem hinsichtlich Weltpolitik, Klimawandel und Pandemie nicht gerade glanzvollen Jahr 2021. Und außerdem eine Zusammenstellung über Aktuelles aus dem Verein.

Falls Sie Mitglied im Ackermannbogen e.V. werden wollen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt - so eine Mitgliedschaft eignet sich auch gut als Geschenk! Sie unterstützen damit unser Wirken in den Bereichen Nachbarschaft, Stadtteilkultur, Sport vor Ort, StadtNatur, Älter werden, Bürger-Engagement. Hier geht’s zum Beitrittsformular. Wir freuen uns natürlich auch immer über Spenden! Jetzt ganz unkompliziert über den Spenden-Button auf unserer Homepage. Spendenquittung fürs Finanzamt erhalten Sie zeitnah.

Wir machen Weihnachtspause vom 20.12.2021 bis einschließlich 7.1.2022.

Ihnen allen erholsame Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr!
Ihr StadtNatur-Team
(Titelfoto: Marlene Austermühle-Richter)

Spezialitäten aus dem StadtAcker

Diesen Freitag gibt es nochmal Gelegenheit, an Produkte aus dem StadtAcker zu kommen. Ab 15 Uhr stehen die Tische mit Konfitüren, Tees, Kräutersalz, Salben, Seifen, Likören usw. für Sie bereit– alles mit Liebe hergestellt, perfekt geeignet als kleines, nachhaltiges Geschenk. Außerdem ist unsere neue Rezeptsammlung „Winterküche“ erhältlich, nebst der Frühlings- und Herbstausgabe aus dieser Kochbuch-Reihe. (Die Sommerküche ist aktuell leider vergriffen, wenn Sie noch eine haben möchten, bitte melden unter stadtacker@ackermannbogen-ev.de )
Freitag, 17. Dezember 2021, 15-17 Uhr, im StadtAcker

Ausblick in den Januar:

Heilpflanzen-Vielfalt, Teil 4:
Immunsystem stärken, Erkältungen vorbeugen

Es gibt viele Pflanzen, die antibakterielle und antivirale Kräfte besitzen. Wir lernen die wichtigsten Pflanzen und Rezepturen kennen und besprechen, worauf es beim Einsatz von pflanzlichen Mitteln ankommt. Wie immer gibt es verschiedene Kostproben.
Referentin: Christine Nimmerfall, Kräuterpädagogin
Anmeldung unter stadtacker@ackermannbogen-ev.de
Mittwoch, 26. Januar 2022, 18-20 Uhr, GBS 14
Kosten für Zutaten: € 2,-

Über das Quartier hinaus:

Patente auf Saatgut stoppen!

Petition an Regierungen der Vertragsstaaten des Europäischen Patentamtes:
Große Agrarkonzerne bekommen mit jedem Patent mehr Macht darüber, was auf unseren Feldern, auf unseren Märkten und schließlich auf unseren Tellern landet. Um den Zugang zu freiem Saatgut zu sichern, hat ARCHE NOAH die Petition gestartet „Missbrauch des Patentrechts stoppen“
Hier gehts zu den Hintergrunds-Informationen und zum Unterzeichnen.

Vom Klima-Notstand der Welt:

11 Familien – 3 Kontinente – 1 Klage:
Was treibt Menschen, für das Klima zu klagen?
Online-Vortrag mit Chat-Diskussion
Referent: Markus Raschke
Donnerstag, 13. Januar 2022, 19 Uhr, per Zoom-Online
Infos und Anmeldung hier.

Im Portrait

Topinambur

(Helianthus tuberosus) Familie der Korbblütler
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Topinambur, auch Erdbirne oder Erdartischocke genannt, gelangte Ende des 15. Jahrhunderts aus Nordamerika nach Europa und versorgte die hiesige Bevölkerung mit wertvollen Kohlenhydraten. Bald wurde die Pflanze von der Kartoffel verdrängt und nur noch als Viehfutter angebaut.
Erst die Rückbesinnung auf altbewährtes und regional angebautes Gemüse brachte die schmackhafte Knolle zurück in die Gärten und auf unsere Teller.
Die Staude kann bis zu drei Meter hochwachsen. Sowohl die Stängel als auch die sonnengelben Blüten gleichen denen der Sonnenblume, mit der sie verwandt ist. Topinambur blüht von September bis in den Spätherbst und bildet unterirdische Rhizomknollen, die essbar sind. Sie ähneln Ingwerknollen, sind innen weiß, äußerlich bräunlich bis rötlich.
Die Pflanze ist anspruchslos, liebt aber sonnige Standorte. Eine Wurzelsperre ist sinnvoll, da sich die Staude sonst ungehindert im Freiland ausbreitet. Bei engen Platzverhältnissen bewähren sich zum Anbau große Töpfe, wenn möglich zur Hälfte im Erdreich versenkt, um ein schnelles Austrocknen der Erde zu verhindern. Topinambur ist winterhart, auch stärkerer Frost kann ihm nichts anhaben.
Die Ernte erfolgt durch Ausgraben aus ungefrorenem Boden ab Oktober bis März. Am besten bewahrt man die Knollen ungewaschen, kühl und feucht auf und verarbeitet sie zügig. Für die nächste Ernte werden einige Knöllchen der frisch geernteten Rhizome einfach wieder eingepflanzt, um sie erneut sprießen zu lassen.
Topinambur ist kalorienarm und ideal für die gesunde Ernährung. Dank seiner vielen Ballaststoffe sättigt er aber sehr gut und unterstützt eine gesunde Darmflora. Übermäßiger Verzehr kann allerdings zu Blähungen und Bauchschmerzen führen. Topinambur schmeckt ähnlich wie Süßkartoffeln oder Artischocken und kann in der Küche genauso wie Kartoffeln zubereitet werden: etwa zu Suppe oder Püree oder in Scheiben geschnitten, gedünstet. Im Gegensatz zur Kartoffel kann er auch roh über den Salat gehobelt werden. Auch die Blütenblätter der Pflanze können in kleinen Mengen gegessen werden.

Text: Marlene Austermühle-Richter, abgedruckt in der Winterküche, Dezember 2021
Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9, 80797 München
Tel. 089 / 307 496 34
Fax 089 / 307 496 36
Kontakt PG StadtNatur:
Alicia Bilang, Hannelore Schnell, Konrad Bucher
stadtnatur@ackermannbogen-ev.de
Kontakt StadtAcker:
stadtacker@ackermannbogen-ev.de
Gefördert von der Landeshauptstadt München, Sozialreferat
Vorstand: Heinrich Blank, Henrike Cramer, Peter Hangen, Dietlind Klemm, Ruth Mahla
Träger: Ackermannbogen e.V., Anschrift s.o.
Registernummer: VR 16821, Amtsgericht München,
Steuernummer: 143/210/01255
Spendenkonto: Ackermannbogen e.V.,
IBAN: DE09 7009 0500 0003 2849 80
BIC: GENODEF1S04 (Spardabank München)
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