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Archiv StadtAcker

Kurze Wege für den Klimaschutz

Für die Jahre 2018 und 2019 ist der StadtAcker Klimaprojekt im Rahmen des vom Bundesministerium für Umwelt geförderten Programms „Kurze Wege für den Klimaschutz“.
Was hat Gärtnern mit Klimaschutz zu tun? Warum ist Bodenschutz auch ein Klimathema?
Welchen Einfluss hat die Ernährung auf unseren ökologischen Fußabdruck? mit einer Reihe von Mitmach-Veranstaltungen im Gartenjahr 2018 wollen wir zu diesen und ähnlichen Themen alltagspraktisches Wissen vermitteln.
Eingeladen sind alle Interessierten, mit oder ohne Gartenerfahrung – insbesondere auch alle BalkongärtnerInnen!

 

Terra Preta

„Terra Preta“ kommt aus dem portugiesischen und bedeutet „schwarze Erde“. Gemeint ist damit die fruchtbare Erde im Amazonasbecken. Wie die Terra Preta geschaffen wurde und wie wir das Wissen darüber in unserem Garten – und sogar auf Terrasse und Balkon – einsetzen können, erfahren Sie in diesem Workshop.

Christine Nimmerfall
Mittwoch, 14.3.2018, 17 – 19 Uhr
StadtAcker, Treffpunkt im GBS 14
Mitmachen kostet nichts

Humusaufbau

Humus ist unsere Lebensgrundlage – ohne ihn keine Pflanzen, keine Nahrung, keine Luft zum Atmen. Wir können beim Gärtnern einfach und effektiv bodenverbessernde Maßnahmen und Humusaufbau durchführen, z. Bsp. durch Mulchen, Kompostieren und Bokashieren. Dabei schließen wir natürliche Kreisläufe, können auf die Verwendung chemischer Handelsdünger verzichten und betreiben direkten Klimaschutz.

Christine Nimmerfall
Dienstag, 5.6.2018, 17 – 19 Uhr
im StadtAcker, bei schlechtem Wetter GBS 14
Mitmachen kostet nichts

Vergessenes Wintergemüse

Es gibt eine große Vielfalt an regionalen Gemüsearten, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind, denn verglichen mit Treibhausgemüse enthalten sie ein Vielfaches an wichtigen Inhaltsstoffen. Und nicht nur unserer eigenen Gesundheit nützen diese Köstlichkeiten, sie tragen durch die Vermeidung langer Transportwege und beheizter Gewächshäuser auch erheblich zum Klimaschutz bei!

Christine Nimmerfall
Mittwoch, 13.6.2018, 17 – 19h
im StadtAcker, bei schlechtem Wetter GBS 14
Mitmachen kostet nichts

Gärtnern auf dem Balkon und kleinen Flächen – zweiteilige Vortragsreihe

Teil 1 Erdisieren – Gute Erde kaufen, pflegen, düngen und erhalten

Was ist Humus und wie können wir ihn bestmöglich erhalten und aufbauen? Jeder Gärtner kann relativ einfach substratverbessernde Maßnahmen durchführen und somit zum Klimaschutz beitragen: Gute torffreie Erden kaufen, kleine Mengen von Küchenabfällen für die Balkon- und Kübelgärtnerei bokashieren und erdisieren. Welche Dünger sind wirklich ökologisch und für kleine Systeme brauchbar?

Christine Nimmerfall
Montag, 19.3.2018, 17 – 18.30 Uhr
Café Rigoletto, Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9
Teilnahme kostenfrei

Teil 2 Gemüse, Kräuter und Blumen anbauen – Genuss für den Gaumen, Futter für Biene, Hummel & Co und prima fürs Klima!

Welche Gemüsearten können in Balkonkästen oder Kübeln wachsen? Woher bekommt man samenfestes Saatgut? Welche Kräuter gedeihen in kleinen Gefäßen und mit welchen Blüten erfreuen wir Bienen und die übrige Insektenwelt? Sie bekommen Anregungen und wertvolle Praxistipps für ein genussreiches Balkonjahr.

Christine Nimmerfall
Montag, 26.3.2018, 17 – 18.30 Uhr
Café Rigoletto, Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9
Teilnahme kostenfrei

Insektenfreundliche Gartengestaltung

Was brauchen Bienen, Vögel & Co? Infotisch und Beratung mit praktischen Tipps für einen tierfreundlichen Garten, Anschauungsmaterial (Nistkästen und Insektenhotels) und Infoflyer zum Mitnehmen. Quiz und Basteltisch für Kinder
28. April 2018, 15 – 17 Uhr im StadtAcker
Aktion im Rahmen des Aktionstages, Mitmachen kostet nichts!

100 Tage StadtAcker

Endlich Erde unter den Händen! Nach sechs Jahren Vorlauf und Wartezeit konnte es Mitte Februar endlich losgehen auf 1000 qm Gartenfläche im StadtAcker. Entsprechend groß war der Eifer nach der Schlüsselübergabe vom Baureferat Gartenbau an den Ackermannbogen e.V. als Träger des StadtAckers. Alle waren gespannt, ob das vom Planungsteam entwickelte theoretische Konzept in der Praxis auch funktionieren würde: Ein urbaner Gemeinschaftsgarten, in dem keine Einzelparzellen bewirtschaftet werden, stattdessen in so genannten Themengruppen gemeinsam gegartelt wird.

Um ein möglichst breites Spektrum abzudecken, haben sich gleich zu Beginn fünf Themengruppen gebildet: Beeren & Sträucher, Bienen & Blumen, Gemüse, Kräuter, Kompost & Boden.

Dank guter Vorbereitung konnte dann auch gleich losgelegt werden: Als erstes wurden die Pflanzen umgezogen, die in Töpfen und Trögen auf dem provisorischen Platz gegenüber vom Café Rigoletto standen. Auch der Holztrog, der dort seit drei Jahren mit der Aufschrift „Der StadtAcker kommt!“ auf das geplanteGemeinschaftsprojekt verwies, hat jetzt seinen endgültigen Platz im Garten. Er dient inzwischen denen als Anbaufläche, die sich nicht so gut bücken können.

Die Johannisbeeren, die sich auf dem alten schattigen Standort nicht so gut entfalten konnten, stehen jetzt in voller Sonne an verschiedenen Stellen auf dem StadtAcker und haben teilweise gut Früchte angesetzt. Ob Heidelbeeren, Stachelbeeren, Weintrauben, Brombeeren, Himbeeren oder Kiwi – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Mehrheitlich sind die Beerenbüsche mit Walderdbeeren unterpflanzt. Und noch eine Besonderheit: Eine bosnische Nachbarin hat dem StadtAcker ganzjährig tragende Erdbeerpflanzen aus ihrer Heimat gespendet, die allerdings noch ein Jahr Schonzeit brauchen.

Zu den ersten Aktionen gehörte auch der Aufbau des Schneckenzauns. In ihm gedeihen verschiedene Salate und Gemüse in Reihenmischkultur. Wie das funktioniert und was dabei zu beachten ist hat die Gemüsegruppe in vier Workshops gelernt. Inzwischen haben auch schon die Kartoffeln auf der Fläche gegenüber vom Gemüsebeet eine ansehnliche Höhe erreicht.

Für das gute Aroma beim Kochen sorgt die Kräutergruppe, die auf inzwischen sechs Beeten 45 verschiedene Kräuter betreut, darunter mediterrane Klassiker wie Rosmarin, Salbei und Thymian, Allerwelts-Küchenkräuter wie Schnittlauch und Petersilie, aber auch Besonderheiten wie Ysop, Ananas-Salbei und Zitronengras.

Für diejenigen die aktiv bei einer Themengruppe mitmachen und zusätzlich gerne einfach mal etwas ausprobieren wollen, gibt es kleine Experimentierbeete. Dort bauen nun viele Aktive aus verschiedenen Nationen Gemüse aus ihren Herkunftsländern und nach ihren Methoden an. Auch die von einer Umweltpädagogin betreute Naturkindergruppe des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) hat hier ihren Platz gefunden.

Die ganze Vielfalt auf dem StadtAcker war bei dem Eröffnungsfest am 13. Mai zu erleben. Alphornbläser und Chorgesang bildeten den musikalischen Auftakt. Nach diversen Dankes- und Grußworten gab es Führungen durch den Garten und zu den beiden Kunstinstallationen „Wasserlinie“ und „natural things“ auf und über der Fläche. Kinder bastelten Samenkugeln und grillten Stockbrot, Erwachsene übten sich im Erkennen von Kräutern, unter fachkundiger Anleitung wurden Weidenkugeln geflochten, Hände von Groß und Klein wurden mit Henna bemalt. Für das leibliche Wohl sorgte ein leckeres interkulturelles Mitbring-Buffet.

Pünktlich zum Eröffnungsfest fingen die auch die Phazelien (Bienenfreund) zu blühen an, die den noch nicht bestellten Boden als Gründüngung bedeckten. Bei schönem Wetter locken sie Tausende von Bienen an. Sie sind die Vorboten eines Bienenstocks, den eine Hobby-Stadtimkerin demnächst auf dem StadtAcker aufstellen wird. Damit die Insekten weiterhin reichlich Futter finden, hat die Blumengruppe mehr als 100 Stauden gepflanzt und auf die freien Flächen verschiedene Wildblumen gesät.

Alle sind eingeladen, sich an der Blütenpracht zu freuen – auch diejenigen, die sich an der gemeinsamen Gartenarbeit nicht beteiligen. Der StadtAcker ist täglich von morgens bis abends für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die reifen Früchte sind jedoch – je nach Erntemenge – hauptsächlich den insgesamt 60 Nachbarinnen und Nachbarn vorbehalten, die seit dem Frühjahr aktiv und gemeinschaftlich gärtnern. Sie haben sich bereit erklärt, pro Woche mindestens zwei Stunden im Garten mitzuarbeiten und sich einer der fünf Themengruppen anzuschließen. Welche Arbeiten anstehen, erfahren sie per E-Mail von den jeweiligen GruppensprecherInnen.

Fazit nach 100 Tagen StadtAcker: Es funktioniert! Wie geplant gedeihen im StadtAcker neben Gemüse auch Gartenwissen und Gemeinschaft.

Wer sich für die Mitarbeit auf dem StadtAcker interessiert, kann ohne Anmeldung zur  Garten-Infostunde kommen, die jeden Samstag von 17-18 Uhr auf der Fläche stattfindet.

Mai 2017

Club der Grünen Daumen

Damit wir die Wartezeit bis 2017, bis wir auf die eigentliche StadtAcker-Fläche können, sinnvoll nutzen, wollen wir im neu gegründeten Club der Grünen Daumen gemeinsam unser gärtnerisches Wissen erweitern, Neues ausprobieren, vom Wissen erfahrener GärtnerInnen profitieren, etc.

Die Idee entstand aus der Kursreihe „Sattes Grün auf kleinstem Raum“. Damals lag der Schwerpunkt auf dem gärtnerischen Grundwissen, damit der Spaß am Garteln nicht durch vermeidbare Fehlschläge verdorben wird. Jetzt stehen konkrete praktische Übungen in der „GrünWerkstatt“ (Werkstatt/KreativGarage) im Vordergrund und der Erfahrungsaustausch in kleinen Gruppen.

So weit wie möglich bestimmen die Ideen und Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Programm. Um flexibler auf die jahreszeitlichen Erfordernisse eingehen zu können, gibt es keinen festen Terminplan. Eingeladen wird über den Newsletter. Dort steht dann auch, welche Themen bei den Treffen behandelt werden. Wenn die Zeit reicht, werden wir neben den gärtnerischen und ökologischen Themen auch die politischen und sozialen Aspekte der Urbanen Gartenbewegung streifen. Deshalb: Melden Sie sich gleich für den Newsletter StadtNatur an. Dort werden in unregelmäßige, Rhythmus weitere Mitmach- und Informationsveranstaltungen rund ums Thema „Grün in der Stadt“ bekanntgegeben.

Kontakt:
Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9, 80797 München
Tel. 089-307 496 34
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