Jazzreihe

Be My Guest Vol. 7 „Sounds like her!“

Als ich in den 80er-Jahren zu spielen anfing, waren Jazzmusikerinnen eine absolute Ausnahme. Das hat sich grundlegend geändert. Die siebte Konzertsaison am Ackermannbogen präsentiert herausragende Kolleginnen, die sowohl virtuos am Instrument sind, als auch ihre eigene Musik komponieren und mit ihren Ensembles zum Klingen bringen. Ich freue mich auf sieben sehr unterschiedliche, farbenreiche und spannende Begegnungen mit der neuen, weiblichen Seite des Jazz!

Herzlichst, Ihr/Euer Stefan Noelle

Zum Flyer

Eine Veranstaltungsreihe von Stefan Noelle und dem Ackermannbogen e.V./KulturBüro im Studio Ackermann (KreativGarage beim Café Rigoletto / UG), Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9, 80797 München.

Eintritt € 18,– . Begrenztes Platzangebot. Beginn 20 Uhr, Einlass ab 19.15 Uhr. Außer auf den Abonnentenplätzen herrscht freie Platzwahl.

Vorverkauf im KulturBüro, Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9, 80797 München
Mi 15-18 Uhr, Do 9-13 Uhr.

Tel. 089-307 496 37 oder ed.ve1563432566-nego1563432566bnnam1563432566rekca1563432566@fuak1563432566revro1563432566v1563432566

 www.facebook.com/studioackermann

8.10. Stephanie Lottermoser „THIS TIME“

Stephanie Lottermoser, Tenorsaxophon/Gesang
Tim Allhoff, Piano
Paul Tietze, E-Bass

Stephanie Lottermoser hat sich der souligen Seite des Jazz verschrieben. In der Münchner Szene aufgewachsen, ging die mittlerweile in Hamburg lebende Saxophonistin für ihr letztes Album über Grenzen und nahm es in New York und Paris auf. Bei ihr steht immer der Groove im Vordergrund – gerade auch, wenn sie wie jüngst ihre Musik gesanglich in Richtung Pop öffnet.

Foto: Jan Scheffner

12.11. Julia Hornung/Angela Avetisyan „LOST BETWEEN DREAMS“

Julia Hornung, Kontrabass/E-Bass
Angela Avetisyan, Trompete
Misha Antonov, Piano

Die Bassistin Julia Hornung ist eine extrem vielseitige Musikerin, die einerseits ein großes Herz für traditionellen Swing hat, andererseits aber auch moderne Wege geht. Im Dialog mit der armenischen Trompeterin Angela Avetisyan bewegt sie sich zwischen Jazz, treibendem Funk und elektronischen Klangflächen. Misha Antonov aus Russland komplettiert dieses junge, internationale, kraftvolle Ensemble.

Foto: Otto Efler

10.12. Carolyn Breuer/Andrea Hermenau „POLARSTERN“

Carolyn Breuer, Alt- und Sopransaxophon
Andrea Hermenau, Piano/Gesang
Peter Cudek, Kontrabass

Wenn es um weiblichen Jazz in München geht, sind Carolyn Breuer und Andrea Hermenau seit Jahren ein Begriff. Da trifft es sich gut, dass sie nun auch in einer neuen Quartett-Formation zusammengefunden haben. Hier ist Platz für ihre poetischen Kompositionen, bei denen sich Saxophon und Stimme immer wieder klanglich mischen, aber auch für rasante Tempi, in denen die beiden ihre solistische Brillanz unter Beweis stellen.

Foto: Jan Scheffner

14.1. Verena Marisa „CLÆNG“

Verena Marisa, Theremin/Geige
Jan Kiesewetter, Sax
Antonia Dering, Stimme/Bass
Clemens Kerzl, Turntables

Eines der ungewöhnlichsten Instrumente überhaupt steht im Zentrum der Gruppe CLÆNG: Das Theremin. Im Jahr 1920 erfunden, ermöglicht dieses elektronische PionierInstrument schwebende Sounds und stufenlose Glissandi. Die Münchner (Film)Komponistin Verena Marisa, die u.a. mehrfach den „Tatort“ musikalisch bebilderte, kombiniert es mit anderen elektronischen und akustischen Instrumenten zu immer neuen Klanggebilden, die sich über modernen Grooves türmen.

Foto: Ralf Dombrowski

11.2. Johanna Summer „JUVENILE“

Johanna Summer, Piano
Benni Schäfer, Kontrabass

Jüngste Musikerin unserer Saison ist die im Jahr 1995 geborene Johanna Summer aus Plauen, die 2018 den „Jungen Münchner Jazzpreis“ gewann. Sie verbindet klassische Präzision mit der Spontaneität des Jazz, vereint Jugendlichkeit und Reife und sorgt mit ihrem eklektischen, manchmal an Keith Jarrett erinnernden Stil bereits international für Aufsehen. „Eine Entdeckung“ (FAZ), „eine kleine Sensation“ (SZ).

Foto: Theemu

10.3. Kathrin Pechlof „TOWARDS THE UNKNOWN“

Kathrin Pechlof, Harfe
Christian Weidner, Altsaxophon
Henning Sieverts, Kontrabass

Die Münchnerin Kathrin Pechlof – seit einigen Jahren in Berlin daheim – ist eine der wenigen Harfenistinnen, die dieses Instrument auch im zeitgenössischen Jazzkontext erklingen lässt. Ihr Background umfasst neben der klassischen Harfe auch die alpenländische Volksmusik; vielleicht gelingt es ihr deshalb, in ihren eigenen Kompositionen moderne kammermusikalische Sphären und lyrische Abstraktion mit echter Sinnlichkeit zu verbinden.

Foto: David Beecroft

21.4. Barbara Jungfer „FOLKSONGS“

Barbara Jungfer, Gitarre
Christian Schantz, Kontrabass

Barbara Jungfer ist Berlinerin in München. Ihr Spiel verrät Einflüsse von GitarrenVorbildern wie Pat Metheny oder John Scofield, kennt aber durch ihre Beschäftigung mit indischer und afrikanischer Musik auch ethnische Impulse. An diesem Abend greift sie bekannte, unbekannte oder auch fiktive Volkslieder auf, spielt mit Wiedererkennbarkeit und Exotik und verschiebt Rhythmen und Harmonien in neue Gefilde. Die Gedanken sind frei!

Foto: Gudrun Arndt

Stefan Noelle

wohnt seit 2006 am Ackermannbogen. Als Schlagzeuger aktiv in der Münchner Jazzszene, als Musiker und Komponist für Film („Almanya“) und Theater („I Hired A Contract Killer“, Metropol-Theater). Gründer des beinahe legendären Duos „Unsere Lieblinge“. Beschäftigt sich seit 2007 intensiv mit orientalischen Rahmentrommeln wie Tar, Bendir und Riq. Seine Debüt-CD „Meinetwegen im Regen“ erhielt 2016 eine Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

 

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