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Jazzreihe

Be My Guest Vol. 8 „Small is beautiful“

Im Frühjahr 2021 lade ich vier meiner Lieblingspianisten ins Studio Ackermann ein. Ich liebe diese „klassische“ Form des Pianotrios, weil sie so unmittelbar kommunikativ ist, und ich spiele mit allen vier Kollegen wirklich sehr gern. Alle waren bereits einmal bei uns zu Gast, bei den Bassisten gibt es aber auch neue Gesichter zu entdecken.

Unser kleines Corona-Notprogramm wird also eine Reminiszenz an die erste BMG-Saison mit Klaviertrios vor sieben Jahren. Mit maximal 25 Gästen im Publikum bemühen wir uns, die Jazz-Tradition am Ackermannbogen trotz Pandemie fortzusetzen.

Gespielt werden zwei einzelne Konzerte von jeweils einer guten Stunde. Nach dem ersten gibt es eine ca. halbstündige Pause, um den Wechsel des Publikums zu ermöglichen. Das erste Konzert beginnt um 19 Uhr, das zweite um 20.30 Uhr.

Herzlichst, Ihr/Euer Stefan Noelle

Eine Veranstaltungsreihe von Stefan Noelle und dem Ackermannbogen e.V./KulturBüro im Studio Ackermann (KreativGarage beim Café Rigoletto / UG), Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9, 80797 München. Das Studio hat eine coronataugliche Lüftunganlage.

Eintritt € 15,– . Begrenztes Platzangebot. Einlass jeweils 15 Min. vor Beginn, freie Platzwahl.

Reservierung notwendig unter

ALLE TERMINE KÖNNEN SICH CORONABEDINGT KURZFRISTIG ÄNDERN!

Dienstag, 9. März 2021, 19 und 20.30 Uhr
VERSCHOBEN AUF EINEN NOCH NICHT FESTGELEGTEN TERMIN

Maruan Sakas „Eigenheiten“

Nach einem Ausflug als Professor der Dresdner Musikhochschule ist Maruan Sakas mittlerweile wieder nach München zurückgekehrt. Er vereint seinen Klassik-Background und Jazz, orientalische Einflüsse und die Liebe zu lateinamerikanischer Musik. Tiefe und Virtuosität zeichnen ihn aus. Mit seinem mittlerweile international erfolgreichen Duo mit Christian Elin sorgte er in unserer vierten Saison für ein absolutes Highlight am Ackermannbogen. An diesem Abend widmet er sich seinen eigenen Kompositionen, aber auch der seiner Begleiter. Und ja: Es wird gesungen werden!

Maruan Sakas, Piano/Vocal; Thomas Ganzenmüller, Kontrabass/Vocal; Stefan Noelle, Schlagzeug/Vocal

Foto: Laurent Bugnet

Dienstag, 13. April 2021, 19 und 20.30 Uhr
VERSCHOBEN AUF EINEN NOCH NICHT FESTGELEGTEN TERMIN

Jan Eschke „Shorter, Monk & wir“

Jan Eschkes sehr flinke Finger haben nicht nur jeden deutschen Jazzclub gesehen. Auch große Konzertsäle wie die Hamburger Elbphilharmonie hat dieser Zauberer bereist, zum Beispiel im Ensemble des bekannten Schlagwerkers Martin Grubinger. Im Gespann mit Andreas Kurz am Bass beschäftigt er sich seit Jahren immer wieder mit den Kompositionen von Thelonious Monk und Wayne Shorter. An diesem Abend kontrastieren die beiden diese Klassiker des Modern Jazz mit eigenen Stücken.

Jan Eschke, Piano; Andreas Kurz, Kontrabass; Stefan Noelle, Schlagzeug

Dienstag, 11. Mai 2021, 19 und 20.30 Uhr

Josef Reßle „Precious Plurality“

„Eine musikalische Feier der Vielfalt zwischen Freiheit und Form, Moderne und Tradition“ – so beschreibt Josef Reßle das, was er an diesem Abend vorhat. Neben eigenen Kompositionen und wenigen Standards wird es auch Raum für freie Improvisationen geben. Der Preisträger des BMW-Young Artist Jazz Awards 2016 verfügt pianistisch absolut über die Freiheit, mit den Formen zu spielen. Er beschäftigte sich intensiv mit der modernen Harmonik eines Olivier Messiaen und entwickelt kleine überraschende Ideen zu langen, klaren Spannungsbögen. Das erinnert manchmal an Keith Jarrett oder Brad Mehldau.

Josef Reßle, Piano; Ludwig Klöckner, Bass; Stefan Noelle, Schlagzeug

Dienstag, 8. Juni 2021, 19 und 20.30 Uhr

Sam Hylton „Past And Present“

Sam Hylton aus Spokane/Washington USA studierte erst Germanistik und dann Musik. Er ist ein sehr geschmackvoller junger Pianist, der sich stilsicher in unterschiedlichsten musikalischen Feldern tummelt. Die Tradition hat er verinnerlicht, er leiht sein gutes Ohr aber auch elektronischen Bandprojekten („Ark Noir“) oder Songwriter-Popformaten (Gerd Baumanns „Parade“). Mit letzterer Formation war er im Frühjahr 2018 schon einmal als Sideman im Studio Ackermann zu Gast. Sam wird neben eigenen Kompositionen auch ein paar Standards spielen. Tovchoo Tsolmonbayar am Bass stammt aus der Mongolei und ist durch die Verbindung Münchens zur Jazz-Uni in Ulan Bator derzeit in unserer Stadt.

Sam Hylton, Piano; Tovchoo Tsolmonbayar, Kontrabass; Stefan Noelle, Schlagzeug

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