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Jazzreihe

 

Be My Guest Vol. 6 „The Professors“

Unsere sechste Saison präsentiert Jazz-Persönlichkeiten, die zusätzlich zu Ihrer Konzerttätigkeit als Hochschulprofessoren tätig sind. Sieben Konzerte in stilistischer Vielfalt mit klassischem Hardbop, authentischem Brasil-Jazz und zeitgenössischen Formen – und mit Gästen aus der Mongolei, aus Schottland und Australien. Ich freue mich riesig auf die vielen tollen Kollegen, mit denen ich wieder im Jazz-Wohnzimmer am Ackermannbogen spielen werde! BE OUR GUEST!

Herzlichst, Ihr/Euer Stefan Noelle

Zum Flyer

Eine Veranstaltungsreihe von Stefan Noelle und dem Ackermannbogen e.V./KulturBüro im Studio Ackermann (KreativGarage beim Café Rigoletto / UG), Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9, 80797 München.

Eintritt € 18,– . Begrenztes Platzangebot. Beginn 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr.

Vorverkauf im KulturBüro, Rosa-Aschenbrenner-Bogen 9, 80797 München
Mi 15-18 Uhr, Do 9-13 Uhr.

Tel. 089-307 496 37 oder ed.ve1534784439-nego1534784439bnnam1534784439rekca1534784439@fuak1534784439revro1534784439v1534784439

 www.facebook.com/studioackermann

9.10. Paulo Morello, Gitarre „Afternoon in Rio“

Tizian Jost, Piano
Sven Faller , Kontrabass

Es gibt nicht viele deutsche Musiker, die in Brasilien einen neuen Namen bekommen. Bei Paulo Morello war es allerdings so. Der virtuose Gitarrist, Professor in Nürnberg, ist ein absoluter Spezialist für die brasilianische Version der Jazzgitarre. Auf seiner historischen Gibson L5 spielt er Bossa Nova, Choro und Samba mit authentischem Feeling, mit dem besonderen Swing Südamerikas und echter „saudade“ im Herzen. Seine Begleiter Tizian Jost und Sven Faller verfügen über ähnliche Erfahrungen mit dem Jazz „á la brasileira“.

13.11. Martin Zenker, Kontrabass „München – Seoul – Ulan Bator“

Paul Kirby, Piano
Enji Erkhem, Vocal

Martin Zenker stammt aus dem Münchner Osten. Sein Weg als tief in der Tradition verwurzelter Bassist mit perkussivem Ton führte über eine Professur an der Musikhochschule in Seoul/Südkorea zu seiner Tätigkeit als Mastermind des Goethe-Jazzlabors im mongolischen Ulan Bator. Die Sängerin Enji Erkhem stammt von dort – und man kann nur staunen, wie selbstverständlich sie neben Stücken des mongolischen Komponisten Sibden Gonchigsuumla auch Titel des „Great American Songbook“ interpretiert. Paul Kirby am Klavier – aktuell Professor in Edinburgh und Kollege Zenkers aus gemeinsamen Tagen in Seoul – komplettiert diese Besetzung.

11.12. Tizian Jost, Vibraphon „Jazz Vibes – Bags & Hutch“

Chris Gall, Piano
Peter Cudek, Kontrabass

Seit vielen Jahren ist Tizian Jost ein Fixpunkt der Münchner Jazz-Szene. Als Professor für Klavier am Richard-Strauss-Konservatorium (heute Musikhochschule) beeinflusste er viele hervorragende jüngere Pianist/inn/en, so auch Chris Gall. Seit einigen Jahren widmet er sich nun auch dem Vibraphon, auf dem zwei seiner musikalischen Fähigkeiten besonders zur Geltung kommen: Rhythmische Präzision und melodischer Einfallsreichtum. Berühmte Vorbilder wie Milt Jackson oder Bobby Hutcherson lassen grüßen. Am Bass: Ron-Carter-Meisterschüler Peter Cudek.

Foto: Konstantin Kern

8.1. Johannes Enders, Tenorsaxophon „Brookland Suite“

Micha Acher, Sousaphon

Johannes Enders aus Weilheim ist der wohl wichtigste und bekannteste deutsche Saxophonist seiner Generation. Mittlerweile Professor in Leipzig, lebt er auf seinem Instrument komplette Freiheit. Sein luftiger Sound mischt sich mit Jazz jeder Couleur, aber auch mit Independent Rock oder Elektronik. Mit „Brookland Suite“ nimmt er Bezug auf New Orleans als Wiege des Jazz, wozu auch das Sousaphon des anderen gebürtigen Weilheimers Micha Acher passt.

12.2. Peter Tuscher, Trompete „Milestones“

Sam Hylton, Piano
Maximilian Hirning, Kontrabass

Fast vier Jahrzehnte lang ist die Trompete von Peter Tuscher im Münchner Jazz schon präsent, auch wenn ihn seine Professur ins oberösterreichische Linz führte. Als einer, der swingend das Feuer des Bebop und Hardbop weiterträgt, ist er Gast auf Bühnen und Sessions und arbeitet immer wieder auch mit der jungen Generation. So bringt er für seine Hommage an Miles Davis den amerikanischen Pianisten Sam Hylton (*1992) und Maximilian Hirning am Bass mit, der 2018 den BMW Jazz Award gewann.

Foto: Oskar Henn

12.3. Gerd Baumann, Gitarre „Lauten Lieder Limericks“

Luke Cyrus Götze, Gitarre
Benny Schäfer, Kontrabass

Gerd Baumann ist Professor für Filmmusik an der Münchner Musikhochschule. Er schrieb u.a. die Musiken für die bekannten Filme von Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt ist länger tot“), verfügt über eine beachtliche Gitarrensammlung und ein Ausnahmetalent im Erzählen absurd-komischer Geschichten. Der akademische Nonkonformist mag es auch gern mal struppig, dann klingen seine Lieder ein bisschen nach Tom Waits. Baumann ist obendrein musikalischer Kopf der bairischen Folk-Punk-Formation „Dreiviertelblut“, in der auch Luke Cyrus Götze und Benny Schäfer spielen.

9.4. Adrian Mears, Posaune/Piano „All for one and one for all“

Henning Sieverts, Kontrabass

Der australische Posaunist Adrian Mears ist aktuell Professor in Basel. Er hat mit unzähligen internationalen Stars wie McCoy Tyner, Carla Bley oder Charlie Mariano gespielt, ist u.a. Mitglied des Vienna Art Orchestra und begeistert mit seinem ungemein kraftvollen Stil. Auch die Technik der Zirkularatmung, die er vom Didgeridoo übernommen hat, setzt er souverän ein. Ab 1992 lebte er mehrere Jahre in München, wo er auf der Bühne und im Studio häufig mit Henning Sieverts am Bass arbeitete.

Stefan Noelle

wohnt seit 2006 am Ackermannbogen. Als Schlagzeuger aktiv in der Münchner Jazzszene, als Musiker und Komponist für Film („Almanya“) und Theater („I Hired A Contract Killer“, Metropol-Theater). Gründer des beinahe legendären Duos „Unsere Lieblinge“. Beschäftigt sich seit 2007 intensiv mit orientalischen Rahmentrommeln wie Tar, Bendir und Riq. Seine Debüt-CD „Meinetwegen im Regen“ erhielt 2016 eine Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

 

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